Des
Drachens letzte Hoffnung war.
Die Bürger Freiburgs waren nah.
Sie
sollten ihn befreien von der Qual,
dafür hätten sie nen Wunsch nach Wahl.
„Den
Ritter Snewelin freigeben,
dann wer’n wir Deinen Schmerz beheben“
Das
soll der Wunsch der Bürger sein.
und der Drach willigt ganz schnell ein.
Auf
dem Münsterplatze dann,
Die Zahn-Operation begann.
Mit
Stämmen dann des Drachens Kiefer aufgespannt,
die ganze Stadt kam schnell dazu herbeigerannt.
Vor
Schmerzen weint der Drache bitterlich,
Snewelin entstieg dem Maul stolz und ritterlich.
Doch
die Drachen-Tränen flossen nun,
auf dem ganzen Platz herum.
Und
vom Münsterplatze aus,
in die ganze Stadt hinaus.
Und
wo des Drachens Tränen sich ergießen,
heute noch die Bächle fließen.
Der
Drache sah die Bächle in der Stadt,
und hatte ein Geschenk parat.
Er
setzte in die Bächle rein,
ein klitzekleinen Geist hinein.
Da
lebt er nun der Bächlegeist,
der die Bächle hier bereist.
Bringen
soll er Heil und Zuversicht,
Schaut nur hin, dann habt ihr Glück. Ganz sicherlich.
Das
Märchen vom Bächlegeist
und den Bächle:
Viele hundert Jahre ist es her,
und man erinnert sich nur schwer.
Freiburg
war bedroht von einem Drachen.
Die Bürger hatten nichts zu lachen.
Nur
Ritter Snewelin, war tapfer und mit Mut,
stellt sich des Drachens heißer Glut.
Und vor den Toren Freiburgs es geschah,
der Drache schnappt den Ritter;"schwapp"
mit Haut und Haar.
Jedoch der Ritter war ein schlauer Mann,
er versteckte sich in Drachens hohlem Zahn.
Dort bohrt er mit seinem Schwerte,
der Drache vergeblich sich dagegen wehrte.
Die
Schmerzen waren viel zu groß,
der Drache denkt: was mach ich bloß.